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Antennenwels
Name
Antennenwels (Ancistrus)
[Hier nicht genauer spezifiziert, da die meisten Tiere wahrscheinlich in Aquarien entstandene Hybriden des blauen (Ancistrus dolichopterus) und braunen (Ancistrus sp.) sind.]
Vorkommen
Die klaren, schnell fließenden Zuflüsse des Amazonas.
Größe
ca. 14cm
Alter
Es wurde schon von 19 Jahre alten Tieren berichtet.
Becken
ab 80cm, bei uns in allen Warmwasseraquarien
Beckenregion
Bodenlebender Fisch, der auch gerne an den Scheiben, Wurzeln und großen Pflanzen die oberen Beckenregionen erkundet.
Wasser
| Temp. | pH-Wert | Härte |
|---|---|---|
| 18-30°C | 6-8 | 3-30°dGH |
Geschlechter
Männchen tragen ein imposantes "Geweih" über dem Maul. Weibchen haben dagegen nur einige kurze "Fransen".
Futter
Algen, Pflanzenkost, Gemüse, Grünfuttertabletten oder auch auf den Boden gesunkenes Flockenfutter. (Ich hatte auch schon mal ein Tier, das freischwimmend Flocken kopfüber von der Oberfläche gefressen hat). Sehr guter Algenvertilger. Ein paar dieser Tierchen sorgen dafür, dass sich keine Algen mehr an der Scheibe festsetzen.
Anzahl
Zusammen ca. 18 Stück.
Verhalten
Friedlicher Einzelgänger der ohne Weiteres in Gruppen gehalten werden kann. Begegnen sich ausgewachsene Tiere, kommt es zu imposantem aber ungefährlichen Imponiergehabe.
Anforderungen
Planzenreiches Becken, mit Höhlen und Unterschlupfen. Unbedingt sollten einige Holzwurzeln vorhanden sein, da die Tiere dies für ihre Verdauung benötigen. Mit Hilfe von starker Strömung oder Ausströmern für sauerstoffreichesWasser sorgen.
Besonderheiten
Stacheln:
Besitzen unter den Kiemendeckeln eine Reihe relativ großer Stacheln, die von den Welsen zur Verteidigung benutzt werden. Allerdings verfangen sie sich gerne damit in Käschern und können sich dann teilweise nicht mehr selbst aus dieser Lage befreien.
Haltungsbericht
Wie bei vielen anderen Aquarianern setze ich diese Welse als Algenvernichter ein. Sie sind die einzigen Fische, bei denen ich über die Herkunft hinweg sehe und sie in allen Becken halte. Einen Beweis ihrer "Putzleistung" erbrachten sie, als ich ein Becken durch eine Plexiglasscheibe unterteilte. Die Scheiben, zu denen die Welse keinen Zugang hatten, waren schnell veralgt, während die anderen Scheiben tadellos sauber waren.
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