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Umfrage |
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Barbe
Name
Barbe (Barbus barbus)
Synonyme
Flussbarbe, Barben, Barbern, Barbine, Barm, Bambet, Berbe, Berger, Bigge, Borbine, Lotusbarbe, Pigge, Sauchen, Grote, Sömer, Sauchen, Parme, Barbel (engl.)
Vorkommen
Mitteleuropa bis zum schwarzen Meer und nördlich der Alpen und Pyrenäen. Fehlt in Skandinavien und großen Teilen Großbritanniens.
Größe
50cm, teilweise auch bis 90cm.
Alter
Bis 15 Jahre.
Becken
bei uns im 200Liter Kaltwasserbecken von Marcel
Wasserregion
Klare, sauerstoffreiche Fließgewässer mit Sand- und Kiesgrund.
Wasser
| Temp. | pH-Wert | Härte |
|---|---|---|
| 4 - 24°C | k.A. | k.A. |
Geschlechter
Schwer zu unterscheiden; zur Laichzeit haben die Männchen einen Laichausschlag und die Weibchen sind etwas dicker.
Futter
Lebendfutter wie Würmer, Schnecken, Insekten und Muscheln sowie teilweise auch pflanzliche Kost. Im Aquarium Flockenfutter, Tabletten und Lebendfutter (Mückenlarven, Würmer).
Anzahl
1
Verhalten
Sehr aktiver Fisch, der ständig das gesamte Becken erkundet. Er frisst sowohl Flockenfutter von der Oberfläche als auch abgesunkene Reste am Boden.
Besonderheiten
Barben haben als einzigste heimische Fischart vier Barteln. Dadurch lassen sie sich leicht bestimmen und eine Verwechslung mit Gründlingen, denen noch sehr kleine Barben sehr ähneln, ist ausgeschlossen.
Der Rogen bzw. Laich ist giftig. Bei Menschen führt ein Verzehr zu Übelkeit und Durchfällen.
Haltungsbericht
Die Barbe ist ein wunderschön gefleckter Fisch mit einem ebenso interessanten Verhalten. Der kräftige und gestreckte Körper mit den vier Barteln sowie die Färbung unterscheidet sie deutlich vom Rest der Fische. Von Anfang an war die Barbe ein sehr neugieriger und forschender Fisch, der neue Gegenstände im Aquarium sofort beschnuppert und auch sonst immer auf Wanderschaft ist. Sie ist meist auf der Suche nach Fressbarem und durchstöbert den Bodengrund, die Pflanzen und Wurzeln. Teilweise nimmt sie dabei die selben Pfade, etwa entlang der großen Wurzel in der Beckenmitte.
Zuerst hielt ich die Barbe für einen Gründling, da sich beide beide Fische von Körperform und Verhalten ähnlich sind. Erst nach ein paar Monaten, als sie etwa größer geworden war, konnte man sie anhand der vier Barteln eindeutig als Barbe bestimmen.
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