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Prachtschmerle

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Name

Prachtschmerle (Chromobotia macracanthus)

Vorkommen

Indonesien, Sumatra, Borneo

Größe

bis 30cm

Alter

über 30 Jahre

Becken

ab 150cm, bei uns im 420 Liter Asienbecken von Nils

Beckenregion

Bodenbewohner, der wie alle Schmerlen auch einmal Ausflüge in die mittleren Regionen macht.

Wasser

Temp. pH-Wert Härte
23-28°C 5-8. < 15°dGH

Geschlechter

Erst im Alter erkennbar. Männchen sind hochrückiger und ihre Schwanzflosse ist tiefer eingebuchtet mit sichelförmigen Enden.

Futter

Zu Boden sinkendes Flockenfutter wird ebenso genommen wie Futtertabletten. Sonst sind sie Allesfresser.

Anzahl

3

Verhalten

Sehr emsig und schwimmfreudig. Über das soziale Verhalten gibt es verschiedene Meinungen. Diese Schmerlen sind keine Schwarmfische, leben aber dennoch gesellig und sollten in Gruppen gehalten werden. Sie sind sehr friedlich und gut zu vergesellschaften.

Anforderungen

Prachtschmerlen gelten in ihrer Heimat als Speisefische und können leicht 30cm groß werden. Seien diese Fische in ihren Verkaufsaquarien noch so niedlich wenn sie noch klein sind, sie brauchen Platz. So sind die Mindestanforderung an das Becken zur Haltung dieser Art vom BMELV mit einer Länge von 150cm angegeben.

Der Boden sollte am besten feiner Sand sein und das Becken eine robuste Bepflanzung aufweisen. Außerdem ruhen die Fische sehr gerne in Höhlen, Wurzeln und in Unterständen.

Besonderheiten

Augendornen:
Prachtschmerlen besitzen sogenannte Augendornen. Dies sind ausfahrbare und arretierbare Dornen unter dem Riechorgan des Fisches. Sie dienen als "Waffe" bei innerartlichen Auseinandersetzungen und zum Schutz vor anderen Bedrohungen. So können sie sich mit diesen Dornen auch in Käschern verfangen, was zu Verletzungen führen kann. Bei unsachgemäßem Umgang kann es durchaus möglich sein, dass die Tiere den Aquarianer stechen.

In unbestätigten Quellen wird sogar davon berichtet, dass diese Stacheln giftig seien. Leider sind die Informationen zu Augendornen bei Schmerlen nur sehr spärlich gesät.

Geräusche:
Prachtschmerlen können laut knackende Geräusche von sich geben. Man hört sie oft beim Fressen, wenn sie an Schneckenhäusern oder Tabletten knabbern.

Haltungsbericht

Die kleine Gruppe junger Prachtschmerlen sucht den ganzen Tag den Boden nach Fressbarem ab. Die älteren Tiere sitzen tagsüber eher in ihren Unterschlüpfen und ruhen dort, bis sie gegen Abend wieder aktiv werden. Durch ihre Färbung werden sie teilweise von meinen Sumatrabarben für Artgenosse gehalten und führen dann einen ganzen Schwarm durchs Becken. Besonders interessant ist es, wenn die Tiere geschickt Turmdeckelschnecken ausgraben, drehen und dann versuchen diese zu "knacken".

Unsere Videos

[Draufklicken, um sie auf YouTube größer zu sehen] weitere Videos


Letzte Änderung: 07.01.12
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