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Blaupunktbuntbarsch
Name
Blaupunktbuntbarsch (Aequidens pulcher)
Vorkommen
Panama bis Trinidad, Venezuela und Kolumbien.
Größe
bis 20cm
Alter
ca. 10 Jahre
Becken
ab 100 cm, bei uns im 420 Liter Südamerikabecken von Nils
Beckenregion
Eher die unteren bis mittleren Beckenregionen. Erforscht aber wie jede "anständige" Chichlide das gesamte Becken.
Wasser
| Temp. | pH-Wert | Härte |
|---|---|---|
| 18-29°C | 6 - 7,6 | bis 25°dGH |
Geschlechter
Die After- und Rückenflossen sind beim Männchen spitz ausgezogen und bilden einen Bogen um die Schwanzflosse. Das ist ein Männchen, dies hingegen ein Weibchen.
Futter
Allesfresser, bei mir allerdings am liebsten Tabletten (werden im ganzen verschluckt) oder normales Flockenfutter. Sie zeigten kaum Interesse für Lebendfutter.
Anzahl
4 Adulte, und seit dem 30.12.06 drei neue Juvenile (Danke, Daniel)
Verhalten
Es handelt sich bei dieser Art um relativ friedliche Buntbarsche. Es kann unter Männchen, wie in den Videos zu sehen, zu Rangkämpfen kommen. Diese werden aber bis auf ein paar kleine Kratzer problemlos beigelegt, auch werden dabei keine anderen Fische in Mitleidenschaft gezogen. In der Brutzeit wird das Gelege gut bewacht, was in einem entsprechend großen Gesellschaftsbecken aber zu keinen Problemen führt. Im Gegenteil: Trauermantelsalmler können dreist genug sein, die halbe Brut unbemerkt zu verspeisen.
Anforderungen
Gut bepflanzte Becken. Robustere Pflanzen sind von Vorteil, da diese bei Revierkämpfen weniger in Mitleidenschaft gezogen werden. Revierbegrenzungen vorsehen.
Besonderheiten
Ausscheidungen:
Dass die Ausscheidungen der Tiere eine starke Wassertrübung herbeiführen, konnte ich nie beobachten. Eine sonderliche Anfälligkeit gegen Krankheiten habe ich bei normalen Wasserwechseln ebenso wenig bemerkt.
Haltungsbericht
Immer wieder hört man Händler klagen, dass sie ihre Blaupunktbuntbarsche nicht loswerden und dass diese Tiere bei den Aquarianern nicht sehr beliebt sind. Dies habe ich nie verstanden. Ihre kontrastreiche Färbung und ihr reichhaltiges Sozialverhalten machen sie zu einem optimalen Bewohner für ein friedliches Südamerikabecken. Ist dies groß genug, entwickeln sich die Barsche schnell zu prächtigen großen Tieren, die auch bald mit der Pärchenbildung beginnen und anfangen nachzuzüchten. Das einzige was man den Tieren nachteilig auslegen könnte ist das zu eifrige Fortpflanzen. In dieser Zeit sind die Paare natürlich etwas aggressiver und das Becken befindet sich dann im Ausnahmezustand.
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