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Dornauge
Name
Geflecktes Dornauge (Pangio kuhlii)
(Borneodornauge (Pangio Shelfordii))
Vorkommen
Südostasien, Westmalaysia, Singapur, Java, Borneo, Thailand, Sumatra, (Borneodornauge: Borneo)
Größe
12cm (Borneodornauge: 8cm)
Alter
15 Jahre
Becken
ab 60cm, bei uns im 420 Liter Asienbecken von Nils
Beckenregion
Auf dem Boden zwischen Steinen und Wurzeln. Nachts an der Wasseroberfläche auf Oberflächenpflanzen.
Wasser
| Temp. | pH-Wert | Härte |
|---|---|---|
| 23-28°C | 5-8 | < 15°dGH |
Geschlechter
Keine Unterscheidung bekannt
Futter
Futtertabletten
Anzahl
4 (+1 Borneodornauge?)
Verhalten
Nacht- und dämmerungsaktiver friedlicher Schwarmfisch, der sich sehr extrem unter Wurzeln und Steinen versteckt. Diese Tiere sollten nicht mit Fischen vergesellschaftet werden, bei denen sie in das Beuteschema passen.
Anforderungen
Gut bepflanztes Becken mit Unterschlüpfen aus Wurzeln und Steinen. Das Becken sollte gut verschlossen sein, da sie sich nachts gerne an der Wasseroberfläche und außerhalb des Wassers aufhalten, und so "flüchten" könnten.
Besonderheiten
Augendornen:
Dornaugen besitzen sogenannte Augendornen (ihre Namensgeber). Dies sind ausfahrbare und arretierbare Dornen unter dem Riechorgan des Fisches. Sie dienen als Waffe bei innerartlichen Auseinandersetzungen und zum Schutz vor anderen Bedrohungen. So können sie sich mit diesen Dornen auch in Käschern verfangen, was zu Verletzungen führen kann. Bei unsachgemäßem Umgang kann es durchaus möglich sein, dass die Tiere den Aquarianer stechen.
Farbvarianten:
Es werden in der Literatur viele unterschiedliche Farbvarianten der Dornaugen beschrieben, wobei teilweise noch nicht klar ist, ob es sich dabei vielleicht um Unterarten oder sogar eigenständige Arten handelt. So beschreibt H.Frey Dornaugen, deren Streifen nicht über die ganz Flanke gehen (sattelförmig), als "A. semicinctus" und nur Tiere, die komplett gestreift sind, als "A. kuhlii kuhlii".
Haltungsbericht
Die fünf kleinen Dornaugen verstecken sich tagsüber in der dichten Bepflanzung. Ab und an sieht man sie hervorschwimmen. Dann sind sie neugierig und lassen sich von keinem größeren Fisch beeindrucken. Kennt man ihr typisches schlängelndes Schwimmen, wird man verdutzt feststellen, dass die Tiere extrem schnell flüchten können.
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