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Feuerschwanz

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Name

Feuerschwanz-Fransenlipper (Epalzeorhynchos bicolor)

Vorkommen

Früher: Thailand, Hinterindien, Menam, Chao Phya-Bassin, Paknampo (in freier Wildbahn ausgestorben!)

Größe

12 - 15cm, in freier Wildbahn 30cm und mehr

Alter

bis 20 Jahre

Becken

ab 120cm, bei uns im 420 Liter Asienbecken von Nils

Beckenregion

Boden, aber weidet auch gerne oben auf Wurzeln und auf Wasserpflanzen direkt unter der Oberfläche.

Wasser

Temp. pH-Wert Härte
22-28 6-8 <15°dGH

Geschlechter

Das Ende der Rückenflosse läuft bei den Männchen spitz zu. Bei den Weibchen bildet das Ende einen rechten Winkel zum Rücken.

Futter

Pflanzen- und Algenfresser. Sie gehen zwar nur sehr zaghaft an Futtertabletten, sind in meinem Becken dennoch sehr gut genährt.

Anzahl

3

Verhalten

Revierbildender Fisch, der aber nie alleine gehalten werden sollte.

Anforderungen

Dieser Fisch wird in seinem Verhalten oft als sehr agressiv beschrieben. Diese Agressionen entstehen meist durch nicht artgerechte Haltung in zu kleinen und unstrukturierten Becken. Fünf Tiere in einem Becken mit 1,5m Länge sind kein Problem, solange sie sich durch Wurzeln, Steine und Pflanzen klare Reviere abstecken können. Dann sind sie auch anderen Mitbewohnern friedlich gegenüber.

Besonderheiten

Farbvarianten:
Es gibt eine Albinovariante des Feuerschwanzes, die einen weißen Körper mit roter Schwanzflosse hat.

Stimmung:
Die Art drückt ihre Stimmung stark durch die Intensität der Färbung ihrer Schwanzflosse aus. Unterlegene Tiere färben sich blasser.

Putzerfisch?:
Mehrfach konnte ich eine Art "putzen" beobachten. Die Feuerschänze knabbern dann über die Flanken von größeren Fischen (z.B. von meinen Fadenfischen). Diese scheinen es nicht unangenehm zu finden. Noch ist mir nicht klar, ob es wirklich putzen ist, oder es sich dabei um etwas anderes handelt.

Haltungsbericht

Seit kurzer Zeit besitze ich drei juvenile Tiere, die noch sehr zurückhaltend und friedlich sind. Ab und an kommt es zu prächtigem aber ungefährlichem Imponiergehabe zwischen den Feuerschwänzen. Dann spreizen sie alle Flossen ab, umkreisen sich und schlagen die Schwanzflossen gegeneinander. Ab und zu sieht man einmal eine etwas eingerissene Flosse, aber sonst sind die Kämpfe ungefährlich.

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Letzte Änderung: 07.01.12
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