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Goldfisch
Name
Goldfisch (Carassius auratus auratus)
Vorkommen
Die Stammform, der Giebel, kommt ursprünglich aus Ostasien. Wurde im 17. Jahrhundert nach Europa eingeführt und erst in Schloss- und Parkanlagen gehalten. Heute weltweit verbreitet.
Größe
10-45cm
Alter
10 Jahre und mehr.
Biotop
bei uns im
Kaltwasseraquarium von Marcel
Teich von Marcel
Teich von Nils
Wasserregion
Stehende und langsam fließende Gewässer.
Wasser
| Temp. | pH-Wert | Härte |
|---|---|---|
| 4-30°C | 6-9 | bis 30°dGH |
Geschlechter
Weibchen sind dicker, Männchen haben in der Laichzeit einen Laichausschlag am Kopf und an den Flanken.
Futter
Wirbellose Kleintiere, Pflanzen, im Teich Fischfutter.
Anzahl
Verhalten
Friedlicher Schwarmfisch, der gut zu vergesellschaften ist.
Besonderheiten
Die Stammform ist der Giebel.
verschiedene Züchtungen:
Goldfische gibt es in einer Vielzahl von Varietäten, die sich in Farbe und Form unterscheiden. Die wohl bekanntesten Züchtungen sind der Shubunkin (vergrößerte Flossen, bunt gefleckt), Schleierschwanz (hochrückig, vergrößerte Flossen), Kometenschweif (Schwanzflosse sehr lang ausgezogen) und der Oranda (runder Körper, ausgeformte Flossen, "Pausbackengesicht").
Farbe:
Während die Wildform graubräunlich gefärbt ist, bieten Zuchtformen fast ein Spektrum aller Farben, von weiß über gelb/orange und rot und schwarz. Jungfische sind anfangs ebenfalls dunkel gefärbt und bekommen ihr markantes rot erst mit der Zeit. Farben und Muster können sich aber während des Wachstums stetig ändern. Einige meiner jungen Goldfische änderten ihr Aussehen von schwarz zu hellgelb mit schwarzen Rändern, um anschließend über orange immer rötlicher zu werden.
Ökologisches:
Da Goldfische relativ anspruchslos sind und in verkrauteten Gewässern zur Massenvermehrung neigen, können sie ähnliche heimische Fischarten verdrängen. Wie alle Aquarien- und Teichfische darf man sie deshalb nicht aussetzen.
Haltungsbericht
Zur Laichzeit jagen teilweise mehrere Männchen ein Weibchen und versuchen es in die Enge zu treiben. Die Jagd endet oft im Planzendickicht am Teichrand, wo die Fische fast aus dem Wasser ragen. Leichte Blessuren sind keine Seltenheit. Die Tiere, vorallem die Weibchen, sind danach entkräftet und halten sich versteckt. Einige Tage später lassen sich zwischen den Pflanzen mit einem feinen Käscher tausende winzige Jungfische finden.
Von klein auf groß gezogene Goldfische können sehr zutraulich werden und auch aus der Hand fressen.
Junge Goldfische können während des Wachstum öfters die Farbe wechseln. Einige Fische wurden während der Zeit immer weißer (sogar ein ausgewachsener Schleierschwanz), andere wechselten zwischen verschiedenen Rottönen. Im Gegensatz dazu habe ich allerdings auch zwei Goldfische aus der eigenen Zucht, die, mittlerweile schon einige Jahre alt, seit Anfang an komplett schwarz sind.
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